| Presse |
| Telefoncoaching - das "Vier-Ohren-Gespräch" |
|
Mittlerweile ist das Coaching von Angesicht zu Angesicht, also das begleitende und anleitende persönliche Gespräch zwischen Trainer und Klienten, eine übliche Form der professionellen Unterstützung von Führungskräften, Mitarbeitern und Privatpersonen. Doch geht Coaching auch am Telefon? Was in Deutschland noch Neuland ist, stellt sich in den USA, Skandinavien oder Neuseeland als gängige Praxis dar. Das "Vier-Ohren-Coaching" ist dort einmal bedingt durch die geographische Situation und die teilweise enormen Distanzen, die Coach und Kunde kosten- und zeitintensiv überbrücken müssen. Andererseits scheinen diese Kulturen weniger Scheu vor der Nutzung des Telefons zu haben. Dort boomt das Telefon-Coaching. Dennoch: Auch bei uns findet diese Form der Gesprächsbegleitung nach und nach ihre Anhänger. Telefoncoaching gibt es in der reinen Form, bei der sich Coachee und Coach ausschließlich per Telefon treffen oder auch in einer Kombination von persönlichem und telefonischem Kontakt. Ziel des Telefonkontaktes ist es, durch aktive, zirkuläre, systemische oder intuitive Fragen ein aktives und mit Feedback angereichertes Gespräch zu führen. Dieses Gespräch soll zur Selbstreflexion anregen, neue Wahrnehmungen stimulieren und Handlungsalternativen eröffnen. Meiner Überzeugung nach ein ideales Instrument in unserer schnelllebigen Zeit - und ebenfalls zeitgemäß, da die Anonymität gewahrt bleibt. Die Anonymität des Telefonierens gibt Sicherheit, der Anrufer kann "sein Gesicht wahren" und dies wiederum führt zu einer größeren Offenheit, verbal wie emotional. Von der praktischen Seite gesehen ist der Kunde geographisch vollkommen unabhängig und kann zudem die Zeit des Telefonates variabel in seinen Arbeitsalltag einplanen. Und gerade diese Fülle von Argumenten ist es wohl, dass sich immer mehr Menschen für das Telefoncoaching entscheiden. Ihr Bernd Möller |